Nachrichten - Für Verbraucher
Tägliche Zusammenfassung aller europäischen Nachrichten zu digitalen Entwicklungen

Suchtförderndes Design: TikTok nach EU-Recht illegal in aktueller Form
TikToks süchtig machendes Design verstößt gegen den Digital Services Act der EU, was sein aktuelles Format potenziell illegal macht. Die vorläufigen Ergebnisse der EU deuten darauf hin, dass die Praktiken der Plattform gegen die neuen Vorschriften für digitale Dienste verstoßen.

Die Europäische Kommission sagt mit den Digitalen Omnibussen das eine, tut aber das andere
EU-Kommissionsvorschläge bedrohen digitale Rechte, da pseudonymisierte Daten von der DSGVO ausgenommen und sensible personenbezogene Daten verarbeitet werden dürfen. Dies birgt das Risiko von Massenüberwachung und Diskriminierung und untergräbt entscheidende Datenschutzgarantien.

Doom-Scrolling und Suchtgefahr: EU-Kommission fordert Änderungen bei TikTok
EU-Kommission meldet TikTok wegen Verstößen gegen den Digital Services Act wegen süchtig machender Gestaltung. Brüssel fordert Änderungen der Plattform, um schädliches Nutzerengagement einzudämmen.

Digital Services Act: EU-Kommission will TikTok-Nutzung begrenzen
Die EU-Kommission hält TikTok für unzureichend bei der Eindämmung süchtig machender Plattformrisiken. Eine vorläufige Entscheidung nach dem Digital Services Act könnte zu Strafen führen, wobei Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen angeführt werden.

Brüssel kommt zu dem Schluss, dass das „suchterzeugende Design“ von TikTok gegen EU-Recht verstößt
Brüssel findet, dass das "suchterzeugende Design" von TikTok gegen den Digital Services Act der EU verstößt. Diese vorläufige Schlussfolgerung könnte zu Geldstrafen von bis zu 6 % des weltweiten Umsatzes der Plattform führen.

TikToks unendliches Scrollen ist laut EU-Regulierungsbehörden zu süchtig machend
EU-Regulierungsbehörden warnen, dass die süchtig machenden Funktionen von TikTok gegen den Digital Services Act verstoßen könnten. Ein möglicher Verstoß könnte die Plattform zwingen, ihren Dienst neu zu gestalten, um Schäden zu verhindern.

Orte ohne Netz: ANACOM fordert Betreiber zur Aktivierung des nationalen Roamings auf
Die portugiesische ANACOM fordert Telekommunikationsanbieter auf, nationales Roaming für Gebiete zu ermöglichen, die von schweren Unwettern betroffen sind. Die Regulierungsbehörde strebt die schnelle Wiederherstellung wesentlicher Kommunikationsdienste in den betroffenen Regionen an.

Solidaritätserklärung mit EDRi-Mitgliedern und Verbündeten, die wegen ihrer Arbeit an der Regulierung von Plattformen unter Druck stehen
EDRi network verurteilt den Druck der US-Regierung auf Mitglieder bezüglich der Plattformregulierung. Dies unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen der Online-Redefreiheit und der regulatorischen Durchsetzung in Europa.

Auslegungssache 152: Wirtschaftsvorteil Datenschutz?
Datenschutzdebatte intensiviert sich: Erstickt der Datenschutz das Geschäft oder verschafft er einen wirtschaftlichen Vorteil? Podcast-Hosts diskutieren mit Frederik Richter und beleuchten potenzielle Vorteile und Herausforderungen für Unternehmen.

Projekt Colibri stärkt die digitale Resilienz in Notszenarien
Portugal startet Projeto Colibri zur Stärkung der digitalen Widerstandsfähigkeit gegen zunehmende Notfallsbedrohungen. Die Initiative zielt darauf ab, kritische Infrastrukturen zu sichern und die Dienstkontinuität bei Naturkatastrophen zu gewährleisten.

Telefónica wollte 4.525 Mitarbeiter mit ihrem Sozialplan entlassen. Jetzt hat sie ein Problem namens 5.124 Freiwillige
Telefónicas spanische ERE-Vereinbarung zieht 5. 124 Freiwillige an und übertrifft damit die geplanten Entlassungen von 4....

Russische Hacker nutzen Microsoft Office-Schwachstelle, um Ukraine und Polen anzugreifen
Russische staatlich unterstützte Hacker nutzen eine Schwachstelle in Microsoft Office aus, um Organisationen in der Ukraine und Polen zu infiltrieren. Dutzende diplomatische, maritime und Transporteinrichtungen in mehreren Ländern wurden kompromittiert.

Zehn Gemeinden wegen illegaler Verarbeitung von Informationen über islamische Personen mit Bußgeldern belegt
Niederländische Gemeinden wegen illegaler Verarbeitung sensibler Daten islamischer Einwohner mit 250. 000 € bestraft....

Unsere Reaktion auf den amerikanischen Druck bezüglich des Digital Services Act
US-Gesetzgeber greifen das Digital Services Act der EU an und bezeichnen es als Zensur und gezielte Maßnahme gegen NGOs. Europa bekräftigt trotz US-Drucks seine digitale Souveränität und die Durchsetzung seiner Plattformgesetze.

Unsere Reaktion auf den US-Druck bezüglich des Digital Services Act
US-Gesetzgeber bezeichnen das europäische Digital Services Act (DSA) als Zensurwerkzeug, greifen NGOs an und wehren sich gegen die Durchsetzung. Europa verteidigt den DSA und bezeichnet die US-Maßnahmen als „Nötigung“ und Behauptung digitaler Souveränität.

Europa hat gerade ein alarmierendes Szenario erkannt: dass Russland seit Jahren alle ihre Schritte aus dem Weltraum kennt
Russland nutzt jahrzehntealte, unverschlüsselte europäische Satelliten für Spionage und nutzt eine kritische blinde Lücke aus. Dies offenbart eine erhebliche strategische Schwachstelle in Europas Weltraumarchitektur, die nun zu einem stillen Schlachtfeld geworden ist.

EDRi-gram, 4. Februar 2026
EDRi weist auf Bedenken hinsichtlich digitaler Rechte im Zusammenhang mit Grenzen, Biometrie, Milliardären und Bots hin. Der Newsletter befasst sich mit den neuesten Debatten zur Technologiepolitik in ganz Europa.

KI-Boom hilft Infineon durch schwache Märkte, Kauf eines Teils von ams Osram
Infineon investiert 500 Mio. € in die KI-Chip-Produktion inmitten schwacher Märkte und eines starken Dollars....

Nächstes Ziel sind VPNs? Die Sperrung von sozialen Medien könnte dieses Szenario mit sich bringen
Die Social-Media-Blockaden Europas deuten auf bevorstehende VPN-Beschränkungen hin, die potenziell die Online-Freiheit einschränken könnten. Diese sich entwickelnde digitale Politiklandschaft gibt Anlass zur Sorge für die Privatsphäre und den Zugang der Nutzer.

Offener Brief: Zivilgesellschaft besorgt über umfassende und willkürliche Datenspeicherungsregelung in der Schweiz
Die Schweizer Zivilgesellschaft warnt vor dem vorgeschlagenen Gesetz zur Datenspeicherung und befürchtet eine Verletzung der Privatsphäre. 19 Gruppen fordern die Einhaltung höchster Datenschutzstandards und heben Bedenken hinsichtlich der unterschiedslosen Datenerfassung hervor.
